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Forderungsmanagement in der Praxis

Leider kommt es im Praxisalltag immer wieder vor, dass Patienten oder Klienten ihre Rechnungen nicht begleichen. Für Sie ist dies nicht nur ärgerlich, sondern kann im schlimmsten Fall auch zu finanziellen Ausfällen führen. Im Folgenden finden Sie praxisnahe Hinweise, wie Sie mit Zahlungsausfällen in Ihrer Praxis umgehen können. 



Prävention: Klare Rahmenbedingungen von Anfang an
Der beste Schutz vor Zahlungsausfällen ist eine klare und transparente Kommunikation bereits vor Behandlungsbeginn.

  • Transparente Honorarvereinbarung: Preise, Zahlungsfristen und Zahlungsmodalitäten sollten vor Behandlungsbeginn klar kommuniziert werden (idealerweise schriftlich)
  • Behandlungs- oder Beratungsvertrag: Eine schriftliche Vereinbarung schafft Verbindlichkeit und kann spätere Missverständnisse vermeiden.
  • Hinweis auf Ausfallhonorar: Regeln Sie klar, welche Kosten bei Absagen entstehen und wieviel Stunden oder Tage vorher Sie eine Absage benötigen, um den ausgefallenen Termin noch neu vergeben zu können, so dass den Patienten dann keine Ausfallgebühren entstehen.
  • Rechnungsstellung zeitnah: Rechnungen sollten möglichst direkt nach der Sitzung oder in kurzen Intervallen gestellt werden. Wichtig: Auf jeder Rechnung sollte ein konkretes Zahlungsziel mit Datum stehen.
  • Zahlung direkt vor Ort: Prüfen Sie, ob Sie Zahlungen direkt oder im Anschluss an die Sitzung (bar oder per Karte ermöglichen). Das reduziert die Ausfallrisiken erheblich.

Umgang mit ausbleibenden Zahlungen
Vereinbaren Sie nach Möglichkeit individuelle Lösungen mit Ihren Klienten. Lernen Sie durch unser Merkblatt weitere Schritte des Forderungsmanagements und bewährte Praxistipps bei Nichtzahlung und drohender Verjährung kennen.
Das vollständige neue Merkblatt "Forderungsmanagement in der Praxis" mit allen Details finden Sie im Mitgliederportal unter „Dokumente – Aktuelles“. 

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