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Betrugs-Emails vom Bundessteueramt!??

Mit einer kurzen förmlichen Email sind VFP-Mitglieder über eine „amtliche Mitteilung“ des BzSt informiert worden, die nur folgende kurze Angaben enthielt:
Kategorie: Zahlungsmitteilung
Dateinummer: 0844358715
Betreff: Wichtige Nachricht
Beginn der Untersuchung: 18.06.2025, 11:47 Uhr
Weitere Details sind im beigefügten Dokument aufgeführt.
Anhangsdatei: Bescheid_Praxis XXXXX - Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz_9471.pdf

Das Ziel dieser Mail ist natürlich, dass man neugierig die Anhangsdatei öffnet und dadurch Viren und Trojanern den Weg auf den eigenen Rechner freimacht.

Es handelt sich ganz offensichtlich um einen Betrugsversuch, denn allein die Absender-Emailadresse stimmt schon nicht mit der des Bundesamtes für Steuern überein: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. statt:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Auf der Homepage des Bundesamtes finden Sie folgende Warnhinweise:

Warnung vor Betrugsversuchen
Es kommt immer wieder vor, dass Betrüger an persönliche Informationen von Bürgerinnen und Bürgern gelangen wollen, z. B. indem betrügerische E-Mails, SMS oder Briefe im Namen des Bundeszentralamtes für Steuern versandt werden. Wir warnen ausdrücklich davor, auf diese Betrugsversuche zu reagieren und Links oder Dateianhänge in verdächtigen E-Mails zu öffnen.
Hier finden Sie aktuelle Warnungen und Informationen darüber, wie Sie Betrugsversuche erkennen können:

Seien Sie misstrauisch, wenn Sie ungewöhnliche Zahlungsaufforderungen, z. B. per E-Mail, Brief oder SMS, erhalten. Das Bundeszentralamt für Steuern verschickt diese in der Regel per Post. 

Woran Sie Betrugsversuche erkennen können: 

  • Sie werden aufgefordert, einen Link zu öffnen, z. B. um Zahlungen zu leisten oder Formulare auszufüllen.
  • Sie werden aufgefordert, Zahlungen an ausländische Kontoverbindungen zu leisten. Zahlungen an das BZSt erfolgen ausschließlich auf ein inländisches Konto der Bundeskasse.
  • Die Nachricht ist sprachlich fehlerhaft verfasst oder Fachbegriffe werden falsch verwendet.
  • Es fehlen Kontaktdaten einer zuständigen Person oder eines zuständigen Bereichs beim Bundeszentralamt für Steuern. Echte Schreiben enthalten in der Regel Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Bearbeiterin/des Bearbeiters.
  • Weitere Hinweise bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
  • Reagieren Sie im Zweifel nicht und löschen oder entsorgen Sie die Nachricht. 
  • Sollten Sie aufgrund einer betrügerischen Nachricht persönliche Daten preisgegeben oder Zahlungen geleistet haben, sollten Sie umgehend Ihre Bank und die Polizei informieren. 
  • Verdächtige Nachrichten können Sie dem Bundeszentralamt für Steuern per E-Mail melden. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie keine individuelle Rückmeldung auf Ihre E-Mail erhalten. 
  • Wir gehen allen Hinweisen nach und leiten rechtliche Schritte ein, sobald uns Betrugsversuche bekannt werden.