Eine wahre Geschichte

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Die Schulbank hat sie zueinander geführt – das Thema verbunden. Beide aus völlig unterschiedlichen Bereichen, beide durch ihre Lebenserfahrungen geprägt – fanden 2013 den Weg zur Paracelsus Heilpraktiker Schule. Der Treffpunkt: Die Ausbildung zur psychologischen Beraterin/zum psychologischen Berater. Er erfolgreicher Kaufmann, sie Opernsängerin. Beide Menschen mit Herz auf der Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens: Aleksandra Z. Wolska und Dirk Steiniger.

fotolia©abstractDie Geschichte von Aleksandra ist für unsere Zeiten eher gewöhnlich: geschieden, alleinerziehend. Die in Warschau ausgebildete Opernsängerin kam nach Deutschland, um ein besseres Leben zu führen. Selbstständig als Musiklehrerin, Chorleiterin, Klavierlehrerin, Gesangslehrerin versuchte sie ihr Leben und das Leben ihrer beiden Töchter zu unterhalten. Psychologie war aber schon immer das Thema für sie. Ihre Leidenschaft: in die Menschen hineinschauen, sie verstehen, sie im Prozess der Selbstfindung begleiten. Über das Gewohnte, Normale hinauszuschauen, sich in das Gegenüber hineinzufühlen, hinter die Kulissen der psychischen Prozesse zu schauen, war und ist ihre Passion. Gesang oder Psychologie? Beruf oder Berufung?

Anfang 2013 kreuzten sich die Wege von Aleksandra und Dirk, Mitte Mai begann ihre Beziehung. Ein Jahr reichte aus für‘s ganze Leben.

Ein Kaufmann aus Berufung, gefangen in der Sinnlosigkeit seines bisherigen Lebens: Dirk Steiniger, ein Mensch mit einer Geschichte. „Einen schweren Fall haben sie sich ausgewählt“ sagte damals jemand zu Aleksandra Wolska. In der Tat: ein schwerst Betroffener, Alkoholiker seit 20 Jahren. Beruflich sehr erfolgreich, doch immer wieder gefallen, alles verloren: Arbeit, Heim und Familie. Im Mai 2013 war es wieder einmal so weit. Langsam holte ihn die Sucht ein. Er wollte lernen, die Sucht nicht. Die Umstände waren günstig. Aus reiner Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft hatte er Aufgaben übernommen, die ihn völlig überforderten. Er fiel immer tiefer und tiefer. Aleksandra hat zugeschaut. Ein Jahr dauerte es, bis sie begriff, dass sie nichts für ihn tun kann. Weder durch ihre Liebe und Zuneigung, noch durch Ablehnung, Wut und Hass. Zwei schwere Rückfälle, zwei Entgiftungen, mehrere zuversichtliche Versprechungen, dass dies das allerletzte Mal war – innerhalb nur eines Jahres.

Die Idee einer Suchteinrichtung schwebte den beiden schon vor über einem Jahr im Kopf. Sie sprachen darüber, aber die Zeit war nicht reif. Es gab noch einige Erfahrungen, die sie miteinander sammeln sollten. Die Suche nach einem Ort, einer Therapie, einer Unterstützung. Der Versuch, den Alltag ungestört weiterzuleben. Das Gefangensein im Teufelskreis von Sucht – Krankenhaus – Entgiftung – Alleinsein. Die Versprechungen und das Zueinanderfinden. Das Gefangensein in der chronischen Erkrankung.

Doch die Idee einer Einrichtung, die Menschen mit Sucht gemeinsam mit deren Angehörigen und Freunden unterstützt, war immer wieder präsent. Damals schon mussten sie feststellen, dass es zwischen der qualifizierten Entgiftung im Krankenhaus und der Entwöhnung meistens sehr lange Wartezeiten gibt. Die Menschen haben nach der folgenden Entgiftung meistens nicht die Stabilität, solche Wartezeiten abstinent zu überbrücken. Der Entzug im Krankenhaus bezieht sich fast ausschließlich auf die körperlichen Erscheinungen und Folgen der Erkrankung. Die Betreuung des Geistes, erst recht der Seele, bleibt außen vor. Und dennoch können der Körper ohne Geist und der Geist ohne Körper, die beiden ohne Seele und die Seele ohne die beiden Ebenen nicht existieren. Hinzu kommt noch die berufliche Erfahrung von Aleksandra mit Musik und ihrer heilenden Aspekten.

fotolia©Africa StudioVor etwa fünf Monaten kam Dirk auf den Namen „Meinklang“. „Im Einklang mit mir“ fügte Aleksandra hinzu. Der Bund der beiden Paracelsus-Schüler wurde geschlossen. Von der Schulbank zur gemeinnützigen Einrichtung, ausgestattet mit Wissen und eigenen Lebenserfahrungen – für die Menschen, die Menschen brauchen, die den Rand der Bevölkerung bilden, unbeliebt, abgelehnt und weggestoßen. Doch hinter der schweren Krankheit verbergen sich oft Herzlichkeit, Menschlichkeit und Wärme.

Keiner hatte Hoffnung, dass Dirk Steiniger es schafft, länger als einen Monat nicht zu trinken. Meinklang hat ihn getragen. Die ehrenamtliche Selbsthilfegruppe, eine der drei Säulen des Konzeptes, die Beratungsstelle und die geplanten Präventions-Seminare wie auch, wenn noch sehr visionär, die Idee einer Wohngemeinschaft für die suchtkranken Menschen, als Zwischenstation zwischen Entzug und Entgiftung oder als Nachsorge bei der sozialen und beruflichen Rehabilitation. Privat trägt ihn die Liebe Aleksandras, die in der Paracelsus Schule den Raum zur Entwicklung bekommen hat. Für Aleksandra ist Dirk ein lebendiges Beispiel dafür, dass es sich lohnt, Kraft zu investieren und neue Wege zu gehen.

Es ist genug, es reicht, sagt Dirk zu seiner Sucht. Jetzt geht es um die Gemeinschaft, um die Betroffenen, die Suchtkranken und die Angehörigen – die Mit-Suchtkranken.

Mit Musik und Entspannung gegen die Sucht:
Meinklang - Im Einklang mit mir

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Ob Abhängige, Suchtgefährdete oder Angehörige – Meinklang bietet einen sicheren, diskreten und vertraulichen Rückzugsort, um über die komplexe Problematik der Sucht zu sprechen. Die Gesamtheit und das Gleichgewicht stehen hier im Mittelpunkt. Musik und Entspannung sind ein idealer Begleiter, verschiedene Methoden aus Psychologie, Suchtmedizin, Entspannungslehre, Musiktherapie und fernöstlichen Weisheiten runden das Konzept ab.

Die Herstellung des Gleichgewichts zwischen Körper, Geist und Seele ist für Menschen, die in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen, von lebenswichtiger Bedeutung. Männer und Frauen entwickeln oft ein Suchtverhalten, weil sie mit ihren Problemen nicht umzugehen wissen. Das Suchtmittel entspannt und hilft zu vergessen, abzuschalten. Gleichzeitig erschafft es Probleme in der Partnerschaft, mit der Gesundheit, am Arbeitsplatz ...

Laut Statistik des Robert-Koch-Instituts in Berlin liegt die Zwölfmonatsprävalenz für eine Alkoholabhängigkeit bei 11,2 % und damit auf Platz 2 der psychischen Störungen. Die Frage, ob es sich dabei um Pegeltrinker, Quartalssäufer oder andere Ausprägungen eines übermäßigen Konsums handelt, sei dahingestellt. Jedenfalls gibt es in Deutschland ca. 1,9 Millionen Alkoholabhängige und ca. 1,6 Millionen Menschen mit „schädlichem Gebrauch“ von Alkohol (Pabst et al., 2013). Fakt ist also, es wird getrunken – und zwar zu viel. Und dieses „Zuviel“ wird zum Problem, wenn es Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen aber auch auf deren Umfeld hat. Neuere Untersuchungen lassen zudem darauf schließen, dass allein in Deutschland jährlich um die 74 000 Menschen an den Folgen eines zu hohen Alkoholkonsums sterben (Gaertner et al., 2013).

Alkoholabhängigkeit sowie Medikamenten- oder Drogenmissbrauch sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Es gibt selten eine Familie, die nicht mit mindestens einem dieser Probleme in Berührung kommt. Die persönlichen und gesellschaftlichen Kosten bei den stoffbezogenen Abhängigkeiten sind exorbitant. Menschen mit Abhängigkeit von Alkohol oder anderen Suchtmitteln sind außerdem immer in Gefahr, ihre Sucht auf andere Dinge zu verlagern. Dazu gehören Süchte wie die Kaufsucht, die Spielsucht, Ernährungsprobleme, sexuelle Abhängigkeit oder, in unserer Zeit eine besonders verlockende Sucht, die Arbeitssucht.

Deshalb hat Meinklang es sich zur Aufgabe gemacht, ein innovatives Programm anzubieten, das Menschen mit Alkohol- und Suchtproblem einen „neuen Weg“ weist.

Um abstinent leben zu können, muss man hinter die Kulissen schauen. Denn das Suchtmittel ist nur ein Ersatzobjekt, das im Endeffekt den Körper vergiftet, den Geist verwirrt und die Seele besetzt.

Meinklang versucht, dem Menschen zu helfen, das Gleichgewicht wieder herzustellen, das Bewusstsein zu erweitern, zu sensibilisieren und die Achtsamkeit gegenüber der eigenen Person, dem Inneren wie auch der äußeren Welt zu steigern.

Im Einklang mit mir

2015 01 Wahre5„Körper, Geist und Seele sind eine nicht trennbare Einheit. Echte Heilung ist nur aus dieser Einsicht heraus zu bewerkstelligen. Meinklang ist eines der wenigen Konzepte, die dies berücksichtigen und daher ganzheitlich im wirklichen Sinne sind.“
Joachim Kudritzki, Heilpraktiker.

Die Erfahrung zeigt, dass die Suchtkranken vor allem zwischen Entzug und Therapie gefährdet sind. Auch die Zeit nach der Therapie scheint nicht einfach zu sein. Hier mangelt es an Unterstützung vor allem für die Betroffenen. Meinklang möchte besonders in dieser Phase für die Menschen da sein. Singen und Entspannung können helfen.

Die ehrenamtliche Montags-Selbsthilfe-Gruppe soll Interessierte auf ihrem suchtfreien Weg begleiten und unterstützen. Sie bildet eine der drei Säulen des Konzeptes und ist neben der Beratungsstelle ein wichtiger geschützter Rückzugsort für Menschen mit Suchtproblematik. Doch sie bietet die Möglichkeit des Austauschs nicht nur für die Betroffenen. Auch die Angehörigen bekommen hier ihren Raum, um über ihre Gefühle und Erfahrungen mit Abhängigen zu sprechen. Begleitet wird die Gruppe von Aleksandra Z. Wolska und Dirk Steiniger, die an der Paracelsus Heilpraktiker Schule ausgebildeten psychologischen Berater und Suchtberater.

„Wir wollen den Menschen Werkzeug in die Hand geben, um sich zu entspannen und Antworten auf die Fragen zu geben: „Wie finde ich zu mir zurück? Was fühle ich? Ist das sogenannte Suchtdruckgefühl wirklich ein Gefühl, aus Lust zu trinken oder zum Suchtmittel zu greifen? Oder verbirgt sich dahinter ein Gefühl der Überforderung, der Leere, der Freude oder sogar des Verliebtseins?“, erklärt Aleksandra Wolska.

Die Beratungsstelle ist das neueste Projekt von Meinklang. Bei der Vorstellung der Selbsthilfegruppe in den Krankenhäusern kam oftmals die Nachfrage nach einer Möglichkeit, ein persönliches, individuelles Gespräch führen zu können. Die Bedürftigkeit der Menschen hat Dirk Steiniger und Aleksandra Wolska den ersten Impuls gegeben, ernsthaft über eine Beratungsstelle nachzudenken. Auf dem Gelände der Anscharhöhe in Hamburg-Eppendorf, steht seit dem 1. Mai 2015 den Interessenten, Betroffenen und Angehörigen ein gemütlicher Raum für Beratung und Gespräche offen.

Die ehrenamtliche Selbsthilfegruppe und die Beratungsstelle sind zwei von drei Säulen von Meinklang.

Die alternative Sucht-Akademie Meinklang möchte als dritte Säule den Menschen die Möglichkeit geben, über das Thema Abhängigkeit nachzudenken. Die Suchtentwicklung wird der Verbindung von Körper, Geist und Seele gegenübergestellt. Die Workshops befassen sich mit dem Wohlbefinden, im Einklang mit sich selbst sein, zu sich selbst zurückzukehren und das persönliche Gleichgewicht zu finden. Die Präventionsseminare für alle Interessierten, Angehörigen, Abhängigen wie auch Gefährdeten bilden den dritten Schwerpunkt des Konzeptes. Im April fand dann unter dem Motto „Bewusstseinserweiterung“ das erste Wochenendseminar statt, das Suchtmechanismen verdeutlichte und kognitive Bewältigungsstrategien, Entspannungsübungen sowie Musikelemente beinhaltete.

Wir suchen Räume

Um den Herbst herum ist auch noch die Eröffnung eines Kultur-Cafés geplant. Meinklang möchte den Suchtabhängigen, die durch die Erkrankung ihre Arbeit verloren haben, einen Arbeitsplatz anbieten und dadurch Zeit für eine langsame Resozialisation und Adaptation ins Berufsleben gewinnen. Denn Langeweile ist für einen Menschen mit dieser Erkrankung enorm gefährlich. Viele Abhängige, die nach dem qualifi zierten Entzug körperlich und kognitiv wieder fit sind, möchten etwas Sinnvolles tun, etwas bewirken, für sich und für die Gemeinschaft. Oftmals haben sie gar keine großen Träume: „Nach der Therapie möchte ich wieder an der Käsetheke arbeiten“, sagt Steven, der seit 20 Jahren alkoholabhängig ist. Dafür braucht Meinklang günstige oder kostenfreie Räume, die für den guten Zweck zur Verfügung gestellt werden. Gemütliche Atmosphäre, bequeme Sofas, eine kleine Bühne – ein Café, in dem jeder seine künstlerische Seite ausleben kann, mit Musik, Literatur, Kunst oder Kochen. Vor allem aber alkohol- und suchtfrei.

Das Angebot bilden selbstgebackene Kuchen, frische alkoholfreie Cocktails, leise Klaviermusik, Lesungen und Konzerte.

Und es gibt noch eine Vision: eine Wohngemeinschaft für die suchtkranken Menschen ohne Doppeldiagnose, als Zwischenstation zwischen Entzug und Entgiftung oder als Nachsorge bei der sozialen und berufl ichen Rehabilitation.

Interview mit Joachim Kudritzki, Heilpraktiker

Warum ist Meinklang ein unterstützenswertes und wichtiges Projekt?

Körper, Geist und Seele sind eine nicht trennbare Einheit. Echte Heilung ist nur aus dieser Einsicht heraus zu bewerkstelligen. Meinklang ist eines der wenigen Konzepte, die dies berücksichtigen und daher ganzheitlich im wirklichen Sinne sind. Somit finde ich das Konzept außerordentlich überzeugend und vielversprechend.

Außerdem war auch ich als junger Mensch eine Zeit lang in der Alkoholsucht und in anderen Suchtstrukturen gefangen. Es ist fraglich, ob ich ohne die Unterstützung anderer Menschen den Abstand geschafft hätte. Aus diesem Grund und aus dieser Erfahrung heraus unterstütze ich gerne Menschen, die sich befreien möchten.

Warum ist eine naturheilkundliche Begleitung von Menschen mit Suchtproblemen so wichtig?

Der langfristige Gebrauch von Alkohol und Drogen hinterlässt nicht nur tiefe Spuren in der Seele. Suchtmittel schädigen auch den Körper und seine Organe und insbesondere das Nervensystem und die Leber. Zwar sind einige schulmedizinische Medikamente auf dem Markt, die den Suchtentzug erleichtern. Es stehen aber keine Mittel und Maßnahmen zur Verfügung, die die körperlichen Schädigungen ausgleichen können.

Ganz anders bei der Naturheilkunde: Ihr stehen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, um einen Ausgleich zu schaffen und die Regeneration zu beschleunigen. Hierzu gehören die Pflanzenheilkunde, ernährungstherapeutische Ansätze, die Homöopathie, die Akupunktur, die Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und anderen Vitalstoffen sowie verschiedene naturheilkundliche Therapieansätze.

Die körperliche Gesundheit gehört ebenso zur Heilung, weil sie stark über das persönliche Wohlgefühl im eigenen Leben entscheidet. Dazu gehört auch, genügend „Power“ zu haben, den eigenen Platz in dieser Gesellschaft zurückzuerobern und sich nicht in Abhängigkeit zu begeben.

Was ist Ihrer Meinung nach der Charakter von Sucht?

Ein Süchtiger ist in allererster Linie immer in der Haltung verhaftet, das Opfer zu sein. Die Wurzeln der Sucht liegen meiner Erfahrung nach immer im persönlichen Wertverlust. Ob ich vielleicht als Kind misshandelt wurde, von einem oder beiden Elternteilen für ihre Zwecke benutzt worden bin oder nur angenommen wurde, wenn ich besonders leistungsfähig und gut war – das alles ist eigentlich gleichgültig. In allen Fällen entsteht eine tiefe Schädigung und auch eine Entfernung von mir selbst. Und natürlich auch ein großer Schmerz.

Um mich aus dieser Opfer-Haltung zu lösen, muss ich erst einmal mein Opfer-Sein annehmen. Das ist manchmal sehr beschämend und schmerzhaft. Und es kann auch dazu führen, dass ich zeitweilig sehr instabil und desorientiert bin. Genau an diesem Punkt muss auch Hilfe ansetzen.

Und wo muss nach Ihrer Erfahrung angesetzt werden?

Um dauerhaft suchtfrei zu bleiben, brauche ich einen direkten Zugang zu mir selbst, meinen Verletzungen, Ängsten und Sehnsüchten. An diesem Punkt ist psychotherapeutische Unterstützung meist unverzichtbar. Wichtige „Handwerkszeuge“ zur Eigenbehandlung können aber auch Entspannungstechniken, Meditation, Visualisierungstechniken, Autosuggestionen, Yoga, Tai Chi oder Qigong sein.

Nicht zuletzt ist die Erfahrung der eigenen „Wirksamkeit“ entscheidend. Sich selbst als wirksam zu empfinden, heißt, das eigene Leben und Umfeld aktiv so zu gestalten, dass sie dem eigenen Lebensgefühl entsprechen und stabilisieren. Dazu gehören basale Dinge wie Zeitmanagement, Ordnungssysteme und berufl iche Kompetenz, aber auch das Erleben von Tätigkeiten, die Freude und Sinnhaftigkeit vermitteln: z. B. künstlerisches Tun, Singen, Musik machen, Kochen, Hobbys, Sport und andere Dinge.

Aleksandra Z. Wolska Aleksandra Z. Wolska

Psychologische Beraterin, Suchtberaterin, Mentaltrainerin, Musikheiltherapeutin

 

Dirk Steiniger Dirk Steiniger

Psychologischer Berater, Suchtberater, Entspannungstherapeut

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