PSE – Türöffner für Blitzheilung

2015 01 Blitz1

Ein ungewöhnlicher Fall in der Psychosomatischen Energetik (PSE)

fotolia©Picture-FactoryBlockierende seelische Lebensthemen sind Energieräuber und zehren den Körper aus. Doch erst, wenn dieser spürbar immer kränker wird, sehnt man sich hilfesuchend nach Heilung. Mit der tief wirkenden Methode der Psychosomatischen Energetik (PSE) nach Dr. med. Reimar Banis werden unbewusste Konflikte im Energiesystem aufgespürt und mit speziellen homöopathischen Komplexmitteln abgeschmolzen. Nur über einen längeren Zeitraum kommt es dann zu einer natürlichen Gesundung von Körper, Seele und Geist. Dass manchmal auch nur eine einzige PSE-Behandlung bereits Wunder wirkt, zeigt der folgende, eher untypische Fall einer Blitzheilung.

Wir alle haben in unserer Geschichte persönliche Verletzungen erlebt, an die wir uns mehr oder weniger oder überhaupt nicht erinnern, die wir zum Teil verarbeitet haben oder die unbewusst weiterwirken und damit unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Diese innerseelischen Konflikte stören den Ablauf vegetativer Funktionen und führen zu Energiestauungen, was über die Mangelversorgung der Zellen zu Unwohlsein, Schmerzen und Gesundheitsstörungen führt – bis hin zu manifesten akuten oder chronischen Krankheiten.

Die Lebensenergie bestimmt also maßgeblich die Qualität unserer Gesundheit. Weil die komplementär angewandte PSE-Therapie alle Selbstheilungskräfte anregt, um die Lebensenergie wieder aufzubauen, benötigt man hier Geduld: Acht bis zwölf Monate oder länger, manchmal bis vier Jahre läuft dieser meist sehr tiefgreifende Prozess, in dem alle Blockaden und Lebensthemen transformiert werden dürfen. Das erfordert – vor allem in unserer auf schnelle Lösungen programmierten Gesellschaft – eben Geduld.

Immer öfter jedoch geschehen in meiner Praxis Erstbehandlungen, in denen die PSE wie ein wundersamer Türöffner wirkt, sofort ein Kernthema freilegt und somit einen enormen Heilungsschub bis hin zu einer spirituellen Erfahrung ermöglicht. Ich persönlich führe das zurück auf ein immer feiner schwingendes kosmisches Bewusstsein, in das wir Menschen im 21. Jahrhundert kollektiv herangeführt werden.

So geschah es z. B. bei meiner Klientin Mareike H. (Name geändert, geb. 1979). Sie kam im Juni 2012 in meine Praxis und wollte ausschließlich eine PSE-Testung, weil sie, wie sie sagte, gehört habe, dass die Tropfen entsäuern würden, was ihrer Haut gut täte.

Sie nannte jedoch keine näheren Beschwerden bezüglich ihrer Haut, und ich bemerkte nur, dass ihr Gesicht blass, etwas rau und ohne Lebensfreude war. Sie blickte verschlossen und ein wenig unsicher, was sie aber zu verbergen versuchte. Über sich und etwaige Probleme wollte sie auch nichts erzählen. Sie wünsche lediglich eine PSE-Testung.

Ihre PSE-Energiewerte:

Vital: 70% (Sollwert 100%), Emotional: 60% (Sollwert 100%), Kausal (Intuition): 50% (Durchschnitt 40%)

Im Herzchakra (siehe Abb.) testete ich den Konflikt Nr. 12 – „Geistige Überanstrengung“: Unterdrückte Gefühle, man traut sich nicht, sich zu öffnen; meint, mit Denken alle Gefühle kontrollieren zu können; Überforderung; etc.

Jeden noch so zarten Versuch einer Interpretation oder einer Erklärung dieses Konfliktes, was sein könnte, wehrte Mareike vehement ab. Sie habe weder Probleme, noch schmerzhafte Erlebnisse in ihrer Vergangenheit gehabt. Sie sei auch nicht sonderlich überanstrengt – „der übliche Stress eben“. Eine ungewöhnliche Reaktion, denn in der Regel freuen sich die Klienten, wenn das Konfl iktthema in ihnen räsoniert – sie halten es für den Beweis, dass die Methode „funktioniert“. Wortkarg und nüchtern verließ sie meine Praxis. Sie sollte je zwei Flaschen von Chavita 4 und Emvita 12 einnehmen.

Nach etwa acht Wochen – die zweite Flaschenrunde war noch nicht ganz beendet – meldete sie sich wieder bei mir zum Nachtesten.

Diesmal schien ihr der Test nicht wichtig. Sie war kaum zur Türe herein, da überschüttete sie mich auch schon mit einem übermäßigen Redeschwall: dass sie vor sechs Jahren eine schwierige Scheidung durchmachen musste, dass ihr Vater sie immer wieder enttäuscht habe und dass ihr Herz bei ihrer Geburt in der Klinik ausgesetzt habe, was damals eine dramatische Situation für die ganze Familie gewesen sein musste.

In der dann folgenden EMDR-Traumatherapie-Sitzung, die ich mit ihr machte, hatte sie einen Weinkrampf nach dem anderen, was wir mit einer wechselseitigen Stimulation der beiden Gehirnhälften verarbeiteten. Das heftige Schluchzen trug dazu bei, mehr und mehr die Kontrolle aufzugeben, bis sie sich am Ende erschöpft in sich selbst hineinfallen ließ und mehr oder weniger kapitulierte. In der darauf folgenden Stille hatte sie ein tief bewegendes spirituelles Einheitserlebnis. In ihr entstand das Bild, ihr gesamter Herzraum sei mit vielen bunten Blumen ausgefüllt. Alle – auch ihr Vater und ihr Exmann – hatten darin einen Platz. Sie weinte und lachte gleichzeitig und wunderte sich zutiefst über diesen berührenden Zustand der Allverbundenheit.

Nur auf meine Frage und beiläufig erzählte sie, dass auch ihre Haut viel besser sei. (Die Haut wird dem Herzchakra zugeordnet.) Sie fühle sich „rund“ und wolle jetzt erstmal ihr Leben leben und im Moment keine weitere PSE-Testung mehr haben.

Ihre PSE-Testwerte nach acht Wochen Behandlung:

Vital: 90%, Emotional: 80%, Kausal (Intuition): 80%

Hier wirkte die PSE als spontan-heilende Türöffnung. Fast unmerklich und zunächst ganz sanft wurden durch die Tropfen ihre Herzensangelegenheiten berührt und aufgelöst. Dass die Problematik zeitlich „dran“ war, zeigte die anschließende EMDR-Sitzung, in der ihr auch ihre spirituelle Empfänglichkeit bewusst wurde (der Kausalwert/ Intuition ist von 50% auf 80% gestiegen, was äußerst ungewöhnlich ist und in meiner Praxis sonst noch nie vorkam). So gelangte sie in relativ kurzer Zeit (zwei Sitzungen) aus der völligen Stagnation in den Fluss des Lebens, den Flow.

Zu diesem Beispiel möchte ich zwei Anmerkungen anfügen:

  • Es wäre im Sinne der PSE gewesen, hier weitere Konflikte zu bearbeiten und aufzulösen, um das Geschenk der spirituellen Erfahrung zu vertiefen und damit wiederum die Handlungsfähigkeit im Alltag zu stabilisieren bzw. ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Doch die Klientin wollte an dieser Stelle eine Pause einlegen und hat sich seitdem – bis auf ein Dankschreiben zu Weihnachten – auch nicht mehr gemeldet.

  • Ich möchte behaupten, es spielt keine große Rolle, welche Methode man zur weiteren Herzöffnung und damit zur endgültigen Transformation des Themas verwendet. Ich habe hier die relativ schnell wirkende Kurzzeittherapie-Methode der EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) angewendet, bei der man mit der wechselseitigen Stimulation der beiden Gehirnhälften ein traumatisches Erlebnis neuronal ganzheitlich vernetzt und in die Gesamtpersönlichkeit integriert. Man hätte hier sicher auch mit einer körperorientierten Therapie oder mit der wunderbaren Methode der verbundenen kreisförmigen Tiefenatmung (amoBreathwork) weiterarbeiten können.

Fazit: Bei PSE-Behandlungen ist alles möglich. Wir wissen vorher nicht, in welcher Zeit und auf welche Weise sich der Patient dabei entwickeln wird, um zu gesunden. Deshalb hilft es enorm, ihm in einem wertschätzenden Raum in Demut und ohne Erwartungshaltung zu begegnen und in jedem Fall blind zu testen –, um letztlich ausschließlich der Weisheit des Körpers zu vertrauen.

Die 28 Konfl iktthemen der PSE und ihre Zuordnung zu den 7 Energiezentren nach Dr. med. Reimar BanisZiele der PSE

  • Lösung alter und akuter seelischer Konflikte
  • Unterstützung bei der Behandlung chronischer Gesundheitsstörungen
  • Steigerung von Lebensenergie und Wohlbefinden
  • Anregung der Selbstheilungskräfte
  • Begleitung seelischer Reifungsprozesse, welche mit spirituellem Wachstum und Persönlichkeitsentwicklung einhergehen

Therapieablauf PSE

  • Mit dem REBA®-Testgerät (ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt) ermittelt man den aktuellen energetischen Zustand. Tiefliegende, unbewusste oder akute Konflikte werden in den Energiezentren des Körpers (Chakren) diagnostiziert.

  • Alle 28 Konflikte sind in der PSE in Gruppen angeordnet, die zu den vegetativen Geflechten (Chakren) in Beziehung gesetzt und so bestimmten Körperregionen zugeordnet werden.

  • Zur Auflösung eines festgestellten Konfliktes kommen speziell entwickelte homöopathische Komplexmittel zum Einsatz. Damit wird auch die Störung der dazugehörigen Körperregion behandelt.

  • Die homöopathischen PSE-Tropfen unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung auf sehr sanfte Art und Weise. Außerdem tragen sie zur Entsäuerung des Körpers bei.

  • Besonders geeignet sind sie für Kinder und Jugendliche, die nicht über ihren Kummer sprechen können oder wollen.

Literatur

  • Reimar Banis: Heilung durch Energiemedizin – Verborgene Konflikte erkennen und heilen, Verlag Via Nova, 2012
  • Reimar Banis, (Herausgeber): Lesebuch der Psychosomatische Energetik, Band 1-4, CO’MED Verlag, Hochheim, 2004
  • Ulrike Banis: Wie wirkt Psychosomatische Energetik?, VAK Verlag ,Kirchzarten, 2010
  • Christina Kessler: amo ergo sum – ich liebe, also bin ich, Arbor Verlag, 2002
  • Christina Kessler: Wilder Geist, wildes Herz. Kompass in stürmischen Zeiten, J. Kamphausen Verlag, 2011

Susanne Scheuer Susanne Scheuer
Heilpraktikerin für Psychotherapie, eigene Praxis in Starnberg, Mentorin für Selbstrealisation nach dem Konzept von Dr. Kessler

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