Von der Dunkelheit ins Licht: Willkommen in der Entspannungspraxis Hannover

2014-03-Dunkel1

Praxisgründungs-Geschichte

Den Weg der Selbstständigkeit zu gehen, fiel mir nicht schwer, denn wie ich immer sage: Du gehst den Weg, der für dich gerade richtig ist. Und so sehe ich es heute auch wieder!

fotolia©Coloures-picNachdem ich Altenpfleger gelernt und mich auf die Gerontopsychiatrie spezialisiert hatte, hatte ich noch keine Ahnung, welche Wendung mein beruflicher Werdegang nehmen sollte. Nach einigen Jahren wurde mir die Tätigkeit in der aktiven Pflege zu anstrengend und ich spürte mehr und mehr, dass ich mich überfordert fühlte. Das bewegte mich dazu, eine Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten zu machen, um mein Wissen und die vielfältigen Erfahrungen aus der Pflege in eine Tätigkeit in einem Pflegebüro oder auch in einer anderen sozialen Einrichtung einbringen zu können.

Nach der Abschlussprüfung ergab sich aber, dass ich eine Tätigkeit beim Jobcenter beginnen konnte. Gesagt, getan! Und dort, so dachte ich, könnte ich meine soziale Ader auch ausleben. Das war aber ein Trugschluss, denn auf dem Amt ging es nur um Daten, Zahlen, Fakten! Menschlichkeit oder eine soziale Einstellung? Absolute Fehlanzeige!

Ich wurde mehr und mehr unglücklich in diesem Job. Immer häufiger eckte ich bei meinen Kollegen an und brachte ein perfektes Mobbing ins Rollen, da ich mit der unmenschlichen Einstellung einiger Kollegen überhaupt nicht klarkam! Diese Situation überforderte mich hoffnungslos.

Dann das böse Erwachen! Ich litt unter einem Burnout!

Was nun? Wer kann mir helfen? An wen kann ich mich wenden? Gibt es überhaupt jemanden, der mich versteht? Denken nicht alle sofort: Simulant, zu faul zum Arbeiten, das will ein Mann sein: Verlierer!

Nach einer längeren Krankheitsphase beschloss ich, den noch bestehenden Arbeitszeitvertrag auslaufen zu lassen und verließ das Jobcenter. Es war wie ein Befreiungsschlag für meine Seele. Dieses dunkle Kapitel meines Lebens, wollte ich einfach nur noch hinter mir lassen.

Doch was nun? Wie sollte es weitergehen?

Eine Neuorientierung sollte wieder Licht in dieses Dunkel bringen. Somit entschied ich, mich wieder auf das zu besinnen, was ich immer sehr gerne mit Hingabe und Leidenschaft gemacht habe: Zurück in den sozialen Bereich der Arbeitswelt.

Kurzum, ich habe dann auf mein Examen hingearbeitet: mit Weiterbildungen, Seminaren, einer Ausbildung zum Pädagogen für Entspannungstechniken, und einer Ausbildung zum Burnout-Berater.

Meinen MPU-Berater und die Qualifizierung zum Coach habe ich auch noch hinterhergeschoben.

Somit war ein neuer Weg für mich geebnet!

Und ich entschied mich mit einem klaren Ja für die Selbstständigkeit, da ich dort meine Kreativität, meine soziale Einstellung, die Liebe anderen Menschen gegenüber, so leben kann, wie ich es für richtig halte. Dann war sie geboren, die Idee von einer eigenen kleinen Praxis für Menschen, die zu viel Stress haben, sich überfordert fühlen, ausgepowert sind, Probleme mit Mobbing am Arbeitsplatz haben und die von Burnout betroffen sind.

Kurzum, die Entspannungspraxis Hannover wurde ins Leben gerufen. Spezialisiert habe ich mich nun auf Burnout-Beratung, Coaching, Entspannungstraining mit verschiedenen Techniken als Kursangebot oder auch als Einzeltraining. Ein weiteres Standbein ergibt sich aus dem MPU-Vorbereitungskurs im Einzelcoaching.

Wenn ich eines lernen musste, dann war es, mich gedanklich neu zu orientieren oder besser gesagt: alles ein wenig umzustrukturieren, was meine Emotionen und Gedanken, Werte und Einstellungen vielen Dingen gegenüber anging.

Also habe ich mir das sogenannte Kognitionstraining vorgenommen und heute zu meinem Beruf gemacht, nachdem ich zahlreiche Seminare, Weiterbildungen und Ausbildungen, unter anderem auch in der Paracelsus Schule Hannover, absolviert und abgeschlossen hatte.

In meiner Praxis arbeite ich sehr viel mit dem Kognitionstraining, um den Klienten aufzuzeigen, dass es auch noch verschiedene andere Sichtweisen auf die momentane Situation geben kann. Dies ist immer sehr hilfreich, um die stetig wiederkehrenden Negativgedanken – den Kreislauf des Grübelns – zu durchbrechen. Zudem wird das Selbstbewusstsein gestärkt. Die Erfolge, die ich mit dieser Praktik erziele, sind einfach toll.

Entscheidend ist, dass in meinen Gesprächen ein Selbstheilungsprozess in Gang gesetzt wird. Das Ziel ist die Verbesserung der Selbstorganisation, der Fähigkeit, sich selbst zu helfen. Denn am Ende mache ich mich für die Klienten entbehrlich, damit sie ihre Zukunft für sich allein positiv gestalten können.

Für mich hat sich ein Traum erfüllt, der da hieß: eine eigene kleine Praxis zu betreiben, um all meine sehr intensiven Erfahrungen und mein erlerntes Wissen weitergeben zu können, damit auch die Klienten sehen, dass es aus diesem, für viele sehr bedrückenden und schmerzhaften Lebensabschnitt, immer ein Licht am Ende des Tunnels gibt.

Danke, dass ich Ihnen meine Praxis und mich selbst vorstellen durfte.

2014-03-Dunkel3Karsten Bartling Karsten Bartling
Entspannungspraxis Hannover
Dunkelberggang 1, 30449 Hannover
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