Hilfreiche Logik in BlauGelb

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Wie soll die künftige Software für Psychotherapeuten und Heilpraktiker heißen?

Bei manchen nordamerikanischen Ureinwohnern hatte ein Mensch zwei Namen: einen bekam er oder sie nach der Geburt, den zweiten, in der Regel endgültigen, als Erwachsener nach gewissen Initiationsriten. So ähnlich verhält es sich mit PraMa5000, der Praxissoftware für Heilpraktiker und Psychotherapeuten: Die umfangreichen Vorarbeiten, Konzept, Struktur, Aufbau, selbst die Farbgebung sind fertig, jetzt läuft die Programmierung. Zeit, sich vom Arbeitstitel PraMa5000 zu verabschieden und den „richtigen“ Namen zu finden. Dazu gehen Chefentwickler Christoph Berndt und sein Team aber nicht in die Schwitzhütte – sie fragen die Mitglieder des VFP: Wie soll die speziell für Heilpraktiker und Psychotherapeuten entwickelte Software heißen, wenn sie fertig ist?

„Die Frage ist ernst gemeint“, sagt i.syde- Prokurist Thorben Dierking. „Üblicherweise benennen wir ein Programm selbst – es ist ja sozusagen unser Kind. Aber in diesem Fall gab es bei der Entwicklung eine so enge Verzahnung mit dem VFP und eine so intensive Beteiligung der Mitglieder, dass wir die Namensgebung gern dem Verband überlassen möchten.“ Die Firma i.syde, Softwareentwickler aus Niedersachsen, arbeitet ebenso für Bundesministerien wie für mittelständische Unternehmen, doch eine tatkräftige Anteilahme wie in diesem Fall sei ungewöhnlich, sagt Dierking: „Meist wird uns gesagt, was die Software können muss, wir entwickeln ein entsprechendes Konzept, stellen es vor und setzen es um. Aber hier ist es so, dass sich viele VFP-Mitglieder aktiv Gedanken gemacht haben – allen voran natürlich das Tester-Team um VFP-Präsident Dr. Werner Weishaupt und die Co-Autorin des Programms, Melanie Göldner. Das erleben wir nicht so oft.“

Die Arbeit ist noch nicht ganz abgeschlossen. Aber für den Fachmann ist das, was auf dem Bildschirm erscheint, schlüssig, und selbst für den Laien gibt es schon einiges zu sehen. Das Design und die Farbgebung z. B., ein freundliches Blau-Gelb mit einem leichten Einschlag ins Orange.

Unter der freundlichen Oberfläche präsentiert sich die Software als fein abgestimmtes Programm mit durch und durch logischem Aufbau. Chefentwickler Christoph Berndt: „Ganz einfach gesagt, bilden die Stammdaten die Basis, mit denen das Programm arbeitet, z. B. für die Fakturierungssoftware.“ Durch die direkte Zusammenarbeit mit dem VFP ist sichergestellt, dass die Software genau den Anforderungen von Heilpraktikern für Psychotherapie und Psychologischen Beratern entspricht, „schlank“ und leicht zu bedienen ist. „Das“, sagt Dr. Werner Weishaupt, „hat es bislang nicht gegeben. Diese Software wird uns die Arbeit deutlich erleichtern!“

Die Fertigstellung ist absehbar – bleibt die Namensgebung. Und dazu werden, wie gesagt, die VFP-Mitglieder gefragt. Im nächsten Verbands-Newsletter werden wir dazu ein Preisausschreiben ausloben – der Gewinn: eine kostenlose Lizenz für die fertige Software.

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