Zwiegespräche mit Organen

2010-01-Organe1

Beate G., die wundersame Geschichte einer Selbstheilung

Fallstudie: Amrei Spalek

2010-01-Organe2Viele Menschen reagieren nach einer größeren Operation mit einer Wesensveränderung. Sie werden ängstlich, depressiv, manchmal fast menschenscheu. Die Reaktionen ähneln denen von psychisch traumatisierten Menschen. Fachleute stehen vor einem Rätsel – wenn sie die Veränderungen überhaupt zur Kenntnis nehmen – oder sie sehen keine Veranlassung, sie im Zusammenhang mit der Operation zu sehen. Gibt es überhaupt Zusammenhänge? Und wenn ja, wie könnten diese aussehen?

Meine Arbeit mit der Tiefenentspannung verhilft mir zu einem Brückenschlag zwischen diesen beiden Vorgängen, die auf den ersten Blick durchaus zwei verschiedene „Baustellen“ zu sein scheinen.

Im Folgenden möchte ich eine Fallgeschichte schildern, in der die Zusammenhänge ganz klar zutage treten. Gleichzeitig möchte ich zeigen, wie relativ einfach der Brückenschlag – also die Selbstheilung – gelingen kann. Zuvor aber ist es notwendig, wichtige Gedankengänge und Erkenntnisse zu erläutern.

Somato-psychisches Geschehen

Körper und Seele sind niemals zu trennende Bereiche. Sie sind – im Gegensatz zur oft vorherrschenden Meinung – eine sich bedingende Einheit. Geht es der Seele nicht gut, leidet auch der Körper. Dafür hat man den Begriff „psycho-somatisch“ geprägt. Damit scheint eine gewisse zeitliche Reihenfolge vorgegeben: Erst erkrankt die Seele, dann folgen körperliche Beeinträchtigungen. Aber auch das Gegenteil ist richtig: Geht es dem Körper nicht gut – z. B. durch eine Operation – leidet auch die Seele. Die zeitliche Abfolge läuft anders herum. Dafür könnte der Begriff „somato-psychisch“ Sinn machen: Die Integrität des Menschen ist verletzt worden.

Was bedeutet Integrität?

Sämtliche Organe und Körperbereiche sind in unserem Gehirn repräsentiert und Teil unseres (körperliche und seelische Bereiche umfassenden) Selbstgefühls. Werden (körperliche oder seelische) Teilbereiche verletzt, stimmt das Bild, das im Gehirn repräsentiert ist, nicht mehr überein mit der neuen Realität. Damit ist auch unser Selbstgefühl aus dem Gleichgewicht geraten: Unsere Integrität ist verletzt, wir sind nicht mehr zu Hause in uns selbst – eine plausible Erklärung, warum Körper und Seele so unmittelbar aufeinander reagieren.

Verstand und Einsicht können hier allerdings nicht weiterhelfen, denn das Körpergefühl entzieht sich – wie alle Gefühle – unserem aktiven Willen: Alle Gefühle sind Bestandteile der Seele. Dennoch können wir auf indirektem Wege Einfluss nehmen, z. B. durch das autogene Training, durch die Kinesiologie oder durch die Tiefenentspannung. Diese Verfahren bieten – auf unterschiedlichen Wegen – die Möglichkeit, unser emotionales und unser Körpergedächtnis zu aktivieren, was bedeutet, dass Emotionen, Körperbereiche und Organe direkt angesprochen werden können. Auf diese Weise ist Veränderung, auch in der Repräsentanz des Gehirns, möglich.

Veränderungen lassen sich allerdings nicht einfach herbeisuggerieren. Veränderung ist ein Prozess, der sich entwickeln muss. Und da es im seelischen Bereich vor allem auf Gefühle ankommt, müssen sämtliche Gefühle, die in dem Geschehen involviert sind, ihren Raum erhalten. Das betrifft zunächst vor allem die „negativen“ Emotionen.

Allgemein eingeführt ist der Begriff der „Trauerarbeit.“ Psychologen wissen, dass erst nach einer gelungenen Bewältigung der Trauer wieder Platz ist für einen Neuanfang. Weniger bekannt ist, dass das Gleiche auch für andere Gefühle gilt: Auch Wut, Hass, Scham, Angst etc. brauchen ihren berechtigten Raum, ehe sie Platz machen können für Neues. Wenn also durch äußere Umstände die körperliche oder seelische Integrität eines Menschen verletzt wurde, ist es notwendig, zunächst auch der „Wut“-, „Hass“-„Scham“- oder „Angstarbeit“ Raum zu geben, damit in der Folge eine Akzeptanz der neuen Gegebenheiten – denen ja immer auch ein Verlust vorangegangen war – möglich wird.

Akzeptanz ist nach meinem Verständnis allerdings weit mehr als das einfache Abfinden mit neuen Umständen – das könnte auch ein Zeichen von Resignation sein. Resignation lähmt und behindert eine weitere Entwicklung. Für eine wirkliche Akzeptanz ist die wesentliche Voraussetzung: Versöhnung – die wiederum nur gelingt durch liebevolle Würdigung der Gefühle und des Verlustes.

Die Reihenfolge muss also sein:

  1. Trauer-, Wut-, Hass-, Scham- oder Angstarbeit
  2. Versöhnung durch liebevolle Würdigung
  3. Akzeptanz, die eine neue Repräsentanz im Gehirn ermöglicht
  4. Dadurch entsteht ein neues, gesundes Selbstgefühl
  5. Die Integrität ist wiederhergestellt
  6. Immunsystem und Selbstheilungskräfte werden gestärkt
  7. Seele und Körper können wieder heile werden

Die Tiefenentspannung, die ursprünglich vor allem Anwendung gefunden hat, um seelische – und eventuell daraus resultierende körperliche – Probleme zu lindern oder gar zu beheben, eignet sich auch hervorragend für die Umkehrung: Indem körperliche Symptome – in diesem Fall durch die Operation betroffene Organe – „zu Wort“ kommen dürfen, lassen sich nicht nur Schmerzen reduzieren und der Heilungsverlauf beschleunigen, sondern auch Ängste auflösen sowie die Integrität wiederherstellen. Meine Arbeitsweise ist die Tiefenentspannung, mit deren Hilfe ein Klient diese Wege gehen kann.

Arbeit mit der Tiefenentspannung

Die Tiefenentspannung ist ein Verfahren, das der Hypnose verwandt ist. Verstand und Kritikfähigkeit bleiben dabei erhalten, dürfen aber beiseitetreten, um dem inneren Geschehen, das sich ansonsten dem Bewusstsein entzieht, Raum zu geben. Es steigen Bilder und Gefühle auf, die der Klient mir mit klaren Worten schildert. Er selbst findet nun seinen eigenen Weg, und ich lasse mich von ihm leiten. Ich gebe lediglich bei Bedarf Anregungen, begleite ihn ansonsten nur mit Fragen, um Suggestionen zu vermeiden.

Die Tiefenentspannung bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten: Der Klient spricht und empfindet vorwiegend aus der eigenen Betroffenheit. Aber er kann auch in die Gestalt eines anderen Menschen hineinschlüpfen (ähnlich wie es im Psychodrama und beim Familienaufstellen geschieht) und aus dessen Perspektive die Dinge empfinden und betrachten. Genauso ist es aber auch möglich, Bereiche des Körpers, Organe oder auch Dinge zu personifizieren. Sie entwickeln regelrecht ein Eigenleben und „antworten aus der eigenen inneren Betroffenheit“ in Bildern und mit mehr oder minder starken Emotionen. Letzteres ist deshalb möglich, weil der Mensch nicht nur über ein rationales Gedächtnis verfügt, sondern auch über ein Körper- und ein emotionales Gedächtnis.

Der Klient befindet sich im Zustand der Tiefenentspannung auf mehreren Ebenen gleichzeitig: Er weiß, wer und wo er ist und dass er mit mir spricht, ist aber zugleich Sprachrohr und Vehikel aller Gefühle und Äußerungen der „agierenden“ Körperteile.

Der Klient spricht aus der Perspektive des jeweiligen Organs oder Körperteils. Dieses äußert sich sehr direkt und – im ursprünglichen Sinn – naiv, manchmal fast vulgär. Es spricht mit kindlicher Stimme und Ausdrucksweise und drückt sich in kurzen Sätzen aus. Es entstehen immer wieder – für mich – minutenlange Pausen, in denen der Klient im intensiven Gespräch mit dem jeweiligen Organ oder Körperteil ist, was er mir nach einer Weile zusammenfassend wiedergibt.

Und nun bin ich bei meiner Klientin Beate G., einer lebhaften, gebildeten Frau von Mitte 40. Die Vorgeschichte:

Beate kommt zu mir, weil sie nach einer notwendig gewordenen Unterbauchoperation immer wieder heftige Schmerzen hat. Vom medizinischen Standpunkt aus verläuft der Heilungsprozess angemessen. Aber Beate kommt nicht zurecht. Der ganze Bauch scheint in Aufruhr zu sein. Ihr ganzes Lebensgefühl hat sich geändert, sie ist ängstlich geworden und hat das Gefühl, ihrem Körper nicht mehr vertrauen zu können: Ihre Integrität ist schwer verletzt worden.

Vier Wochen zuvor musste sie operiert werden, weil ihr Uterus durch mehrere große, bereits nekrotisierende Myome stark vergrößert war, so dass umliegende Organe schon beeinträchtigt wurden. Die Hysterektomie erfolgte mit der besonders schonenden Schlüssellochtechnik.

Zunächst schien die Operation normal verlaufen zu sein. Aber die Nierenwerte waren bei den postoperativen Blutuntersuchungen stark erhöht, das linke Nierenbecken zeigte sich bei der sonographischen und bei der nachfolgenden computertomographischen Untersuchung vergrößert. Nach einigen Tagen erlitt sie linksseitig heftige Nierenkoliken. In einer mehrstündigen Not-OP musste der bei der ersten OP durch die unglückliche pathoanatomische Lage der großen Uterusgefäße verletzte linke Harnleiter neu in die Blase gepflanzt und zur Stabilisierung eine Ureterschiene eingesetzt werden. Erst nach sechs Wochen sollte diese wieder entfernt werden. Dieser Eingriff konnte nicht mehr minimalinvasiv erfolgen, sondern machte einen großen Bauchschnitt erforderlich.

In der Folge verlief zwar der Wundheilungsprozess normal, aber immer wieder schmerzte der linksseitige Nierenbereich, und die Narbe des Hautschnittes teilte den Bauch regelrecht in zwei verschiedene Hälften: eine stark wulstige und eine schon ziemlich flache Seite. Auf der Oberfläche war der Bauch sehr berührungsempfindlich, wobei der Bereich rechts der Narbe stark geschwollen und taub geblieben war. Auch eine handflächengroße Stelle der Haut der linken Oberschenkelvorderseite war gefühllos geblieben. Beate – selbst Medizinerin – vermutet, dass dieser Bereich durch notwendige Maßnahmen während der OP stark in Mitleidenschaft gezogen worden war.

Sitzungsverlauf

Das folgende Protokoll mag sich wie ein Märchen lesen, und es hat durchaus etwas Märchenhaftes. Ich schildere es dennoch ganz bewusst nicht auf die sonst übliche sachliche Weise. Dem – wirklich wundersamen – Geschehen in der Tiefenentspannung könnte ich damit nicht gerecht werden. Das, was auf der seelisch-körperlichen Ebene abläuft, entzieht sich der Sachlichkeit und muss daher auch anders dargestellt werden, selbst wenn es ungewöhnlich klingt.

In der Tiefenentspannung bitte ich Beate, sich einmal in ihren Bauch zu begeben (eine bewährte Möglichkeit in der Tiefenentspannung, an die Wurzeln des Geschehens zu gelangen) und sich ihre Niere anzusehen: Wie nimmt sie diese wahr?

Es dauert nicht lange, da beginnt Beate heftig zu weinen: Ihre arme linke Niere, sie war immer gesund und hat nie Probleme bereitet, hat artig ihren Job getan und auf einmal hat man ihr so viel Böses angetan! Man hat sie einfach überfallen, obwohl sie doch ganz gesund war! Sie ist voller Wut und Trauer. – Gibt es etwas, was Beate für die arme Niere tun möchte? – Ja, sie möchte sie trösten und ihr sagen, dass sie sie lieb hat! – Nach einer Weile beruhigt sich die Niere und kann akzeptieren, was man ihr angetan hat. Jetzt aber beginnt die andere Niere zu schmerzen – sie ist eifersüchtig, weil auch sie immer brav ihren Dienst gemacht hat, und nun bekommt nur die andere Niere alle Aufmerksamkeit. Beate erklärt ihr, dass sie auch sie lieb habe. Die rechte Niere beruhigt sich. – Langes Schweigen.

Dann beginnt die Blase zu jammern: Sie hat dolle Kopfweh, sagt sie, und sieht mit ihren „Hörnern“ (Harnleitern) ganz fremd aus, total anders als früher. Man hat sie so sehr in die Länge gezogen und ihr linkes „Horn“ einfach an einer anderen Stelle befestigt, so dass sie jetzt ganz hässlich aussieht! Und dann hat man da so ein blödes Teil reingesetzt, das sie stört und das da nicht hingehört! – Beate tröstet auch die Blase und erklärt ihr ganz freundlich, dass es so ähnlich sei wie bei einem Knochenbruch: Der muss auch erst mal geschient werden, bis er wieder heile ist. Das versteht die Blase nun, und sie beruhigt sich.

Welcher Bereich ist jetzt dran? – Beate beginnt wieder heftig zu weinen: Ihr armer Bauch, er schämt sich so, er schämt sich so! Er war früher glatt und schön. Und auf einmal sind die Männer über ihn hergefallen und haben ihn einfach kaputtgeschnitten! Er fühlt sich so ausgeliefert, und Beate hat ihn nicht beschützt! (Beate weint nicht nur stellvertretend für den Bauch, sondern auch, weil sie in der Narkose gar nicht in der Lage war, ihn zu schützen, wie sie verzweifelt sagt). – Ich spreche jetzt den Bauch direkt an: Hättest du irgendetwas tun können, um dich selbst zu schützen? – Nein, der Bauch war völlig hilflos, er konnte gar nichts tun. Er versteht ja, dass die Männer nur ihren Job tun, sie wissen es nicht anders. Aber das kann ihm nicht helfen. – Der Bauch – Beate weint lange und möchte keine Hilfe von mir annehmen: Er will zu Ende weinen! Einfach wegmachen ist nicht gefragt, werde ich belehrt. – Schließlich beruhigt er sich.

Und auf einmal weiß er, was ihm gut tut: Er will nicht mit der APM-Creme massiert werden, die tut ihm weh, sondern nur der Panthenol- Schaum soll ganz vorsichtig auf die Narbe gestrichen werden. Und er will ganz oft und sanft gestreichelt werden, von Beate, und abends von ihrem Mann.

Welcher Bereich ist der nächste? – Es geht in den Intimbereich, der bei dem ersten Eingriff stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Er sieht das Geschehen ein, das macht ihm nichts aus. Er ist ja sowieso dafür da, „benutzt“ zu werden, das ist seine Bestimmung (Ich wiederhole den Dialog nicht wörtlich).

Und welcher Bereich ist jetzt dran? – Der taube Oberschenkel meldet sich zu Wort: Es ist, als ob eine Steinplatte auf der tauben Stelle liegt und drückt, und der „Rasen“ (die Nerven), der ringsum wächst, kann nicht drüberwachsen (Beate hat das Bild ihres Gartens vor Augen, in dem sich die Szene abspielt). Sie versucht verzweifelt, die Platte anzuheben. Sie schafft es nicht. Ihr Vater soll ihr mit einem Kuhfuß helfen, aber auch zu zweit schaffen sie es nicht, die Platte anzuheben. Sie drückt auf eine bestimmte Stelle und bereitet Beate (jetzt in diesem Moment) große Schmerzen. Ihr Mann, ihre Tochter und die Mutter sollen mit anfassen. Zu fünft schaffen sie es endlich. Und während die Männer die Platte jetzt ganz schnell auf einer Schubkarre fortschaffen, streuen die drei Frauen Erde auf die endlich frei gewordene Stelle, säen frischen Grassamen ein, begießen ihn vorsichtig mit einer Gießkanne. Die Sonne scheint freundlich darauf, so dass ein erster zarter Grasflaum sich zeigen kann. Beate weiß, jetzt wird sich der Oberschenkel wieder erholen.

Ich frage nach dem Verlust des Uterus und bin – so wie Beate selbst – sehr überrascht über die Reaktion: Alle umliegenden Organe geraten in Aufruhr: „Diese blöde Sau! Die ist immer fetter geworden und hat uns immer mehr eingeengt, und jetzt müssen wir wegen ihr so leiden! Gut, dass sie endlich weg ist, die braucht keiner mehr! Geschieht ihr recht, dass an ihr jetzt geforscht wird.“

Ob ich eine Frage stellen dürfe? – Es wird genehmigt. – Wie geht es der Ureterschiene, die noch eine Weile den Harnleiter stützen soll? – Die Schiene ist überrascht, gefragt zu werden: Sie weiß, dass sie hier eigentlich nicht hingehört. Sie ist nicht gerne hier, und außerdem wird sie ständig „angepisst“ (Beate lacht). Aber sie tut ja nur ihren Job, und will ja auch bald wieder weg. – Blase und Niere können das akzeptieren und dulden sie nun.

Noch einmal meldet sich der Bauch zu Wort: Er will, dass Beate viel lacht, das tut ihm gut. Und er will, dass sie jetzt wieder mehr spazieren geht (da will er wegen der Narbe auch ganz tapfer sein und den Druck des Hosenbundes geduldig ertragen), damit die Muskeln sich stärken und der Darm wieder richtig arbeiten kann. Und auf einmal mag der Bauch sich wieder, und jetzt weiß er, dass er wieder schön sein wird. Er hat beschlossen, dass ihn die Narbe nun nicht mehr stört.

Beate hat das Gefühl, dass nun alles Wesentliche getan ist. Sie möchte aber, wenn auch die Ureterschiene in ein paar Wochen entfernt sein wird, noch einmal eine Tiefenentspannung machen, um dann ganz zu einem Abschluss zu gelangen. Und nun möchte sie zurückgeführt werden.

Beate ist – nun wieder aufgetaucht aus der Tiefenentspannung – sehr verwundert über „die Emotionalität und Beredsamkeit“ ihrer Organe. Sie hatte nicht das Gefühl, selbst zu sprechen, eher, dass „es sie spricht“. Herzlich lachen wir nun über die Urwüchsigkeit, mit denen sie sich Ausdruck verschafft haben. So hätte sich die bewusste, erwachsene und gebildete Beate nie ausgedrückt, ist sie überzeugt.

Und nun betrachtet Beate ihren Bauch kritisch und interessiert: Die Wirkung ist überraschend und prompt: Der Bauch ist rechts der Narbe – nach dieser nur einstündigen Sitzungsdauer – erheblich flacher, die Narbe ist schmaler geworden. Zu ihrer großen Überraschung hat Beate wieder ein bisschen Gefühl rund um die Narbe und auch auf dem Oberschenkel: Die Nerven sind wieder aktiv!

Fazit

Der Heilungsprozess hat sich auch in der Folge deutlich beschleunigt. Beate hat nahezu keine Beschwerden mehr, nur noch die geringen, die von der Ureterschiene verursacht werden. Der Darm arbeitet wieder zufriedenstellend. Ihre Ängste sind verschwunden. Sie hat ein gutes Gefühl für ihren Körper und fühlt sich wieder zu Hause in ihm: Ihre Integrität ist wieder hergestellt.

2010-01-Organe3Amrei Spalek
Psychologische Beratung, Problembewältigung durch Tiefenentspannung
Kauzwinkel 7, 38108 Braunschweig
Telefon 05 31/3 55 76 09
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!