Resilienz - Ein Thema für Helfer?

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2008-02-Resilienz2In Abwandlungen kennen Sie dieses Gleichnis vermutlich: Zwei Fliegen fallen in ein Glas flüssiger Sahne. Die eine klagt: "Ich kann doch nicht schwimmen!", kapituliert und geht unter. Die andere ruft: "Ich gebe nicht einfach auf!" und strampelt so lange, bis sich die Sahne festigt und sie fortfliegen kann.


Woher kommt es, dass es manchen Menschen gelingt, sich trotz erschwerter Bedingungen psychisch so zu entwickeln, dass sie sich wohl fühlen? Wie denken, fühlen, handeln Menschen, die von sich sagen, sie seien durch krisenhafte Lebensphasen oder Lebenssituationen gestärkt worden, an ihnen gewachsen oder gereift? Mit diesen und verwandten Fragen beschäftigt sich ein Forschungsgebiet, das im deutschsprachigen Raum bis vor wenigen Jahren als implizite Thematik in der Positiven Psychologie, der Salutogenese und der Stress-Coping- Forschung mitlief und heute vor allem in der pädagogischen, sozialwissenschaftlichen und psychologischen Forschung zu Kindern und Jugendlichen eine brisante Rolle spielt: Resilienz. (Literaturhinweise finden Sie am Schluss und können bei mir erfragt werden.)

ZUM VERSTÄNDNIS

Zwar differiert das Verständnis je nach Arbeitszusammenhang und zu Grunde liegenden Modellen. In einer ersten Annäherung aber können wir sagen: Resilienz wird mehrheitlich bestimmt als "innere Widerstandsfähigkeit" im Sinne einer Antwort auf krisenhafte Geschehnisse im Leben.

Als Fähigkeit eines Menschen beschreibt Resilienz ein inneres Orientierungssystem, Kapazität und Repertoire an Strategien, flexibel und konstruktiv auf Brüche im Lebenszyklus oder auf bedrohliche bis hin zu potenziell traumatisch wirkenden Widerfährnissen zu reagieren. Dieser Ansatz betont die persönliche Fähig- und Fertigkeit und stellt "Biegsamkeit", "Anpassungsfähigkeit", "Widerstandsfähigkeit" heraus.

Analog wird der Begriff auf soziale Systeme angewandt (insbesondere Paare, Familien). In dieser systemischen Betrachtung geraten nicht nur die Betroffenen in den Blick, sondern auch Strukturen und Prozesse, Werte und Normen, Umgangsweisen und Interaktionen innerhalb der Gruppe. Noch einmal weitet sich der Horizont in Ansätzen, die sich "integral" oder "ökologisch" nennen; sie beziehen das Milieu, das soziokulturelle Umfeld des Einzelnen und der Gruppe mit ein. Eine Erweiterung bzw. Differenzierung dieser Grundmodelle finden wir in Bemühungen, Wechselwirkungen zu erfassen zwischen biologischen bis hin zu molekulargenetischen, psychologischen und sozialen Prozessen. Leitende Fragen fokussieren die Bedingungen und Möglichkeiten wechselseitiger Prägung, etwa: "Welche genetische Ausstattung korreliert mit welchen Neigungen besonders oder macht für was außergewöhnlich anfällig?" Noch unterbelichtet sind u. a.: die Korrelation von Resilienz und Weltanschauung, Lebensphilosophie, Lebensgrundhaltungen sowie Belesenheit (Kompetenzen via Literatur, z.B. Martha Nussbaum) oder auch Modi von Bewältigungskompetenz/-prozessen bei älteren Menschen.

Zusammenfassend: Resilienz bezeichnet eine Fähigkeit oder Eigenschaft und einen Prozess. Dieses Verständnis konzentriert sich auf Übergänge in Lebensläufen. Beide Perspektiven leisten Beiträge zu der Frage, wie es Menschen oder sozialen Einheiten gelingt, sich psychisch gesund zu halten bzw. zu entwickeln, obwohl sie äußerst belastenden Erfahrungen ausgesetzt sind. Was dabei angeboren und was erlernt ist, kann nicht entschieden werden, so dass der gemeinsame Nenner Resilienz als Kompetenz beschreibt, die in der Interaktion mit anderen und in der sozialen Umwelt lebenslang ausgebildet wird und sich in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlich zeigt.

BISHERIGE ERKENNTNISSE

Hier ist leider kein Raum, um auf einzelne Ergebnisse von Studien und auf diese differenziert einzugehen. Folglich betrachten Sie den vereinfachenden und verkürzenden Überblick bitte als Striche einer Zeichnung, deren Konturen das Erkenntnispanorama andeuten. Vielleicht erregt dies Ihre Neugier zu einem vertieften Studium.

Unabhängig von der Anlage-Kultur-Debatte, von Grundmodell und Akzent wird mehrheitlich angenommen, Resilienz sei etwas zu Entwickelndes, Dynamisches, durchlaufe Metamorphosen und sei lebenslang erlernbar. In diesem Sinn besteht Konsens:
  • Resilienz bildet sich in unterschiedlichen Phasen des Lebenslaufs in unterschiedlicher Prägung aus. Welche Fähig- und Fertigkeit, innere Einstellung oder Handlung resiliente Auswirkungen hat; welche persönlichen, sozial vermittelten, erlernten oder neu ausprobierten Strategien dafür aktiviert und genutzt werden – all dies wandelt sich im individuellen Lebenszyklus, dem Umfeld mit den aktuellen Kontextvariablen. Das, was einem Menschen (oder sozialem System) innerhalb einer Phase hilft, beispielsweise das Verdrängen oder Beschweigen von schrecklichen Ereignissen, kann in dem akuten Moment sinnvoll sein und dazu beitragen, an Belastungen nicht zu zerbrechen, sondern zu reifen, während in einer anderen Lebenssituation gerade das Aussprechen und Schildern, das Erzählen und andere expressive Formen darin unterstützen, das Bedrohliche konstruktiv (für den weiteren Lebensweg) zu verarbeiten.

  • Relevanz, Art, Mobilisierung und Wirkung von Schutzfaktoren korrelieren offenkundig mit Phasen und Übergängen innerhalb des Lebenszyklus, mit Umfeldfaktoren sowie mit dem persönlichen Entwicklungsstand und Profil. Kurz: Ein Schutzfaktor A ist im Kontext X relevant und hochwirksam, im Kontext Y bereits weniger oder gar nicht.

  • Da sich Resilienz in jeder Lebensphase entwickeln kann, gilt prinzipiell: Jeder kann sie jederzeit lernen. Gerade Langzeitstudien demonstrieren, dass dafür nicht professionelle Unterstützung notwendig (!) ist, sondern es genügen kann, dass sich im Umfeld eine Chance auftut und genutzt wird (etwa eine Ausbildung). Als wesentliche Schutzfaktoren, die signifikant dabei helfen, Resilienz zu fördern, haben sich bei Kindern, Pubertierenden, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen (lebenszyklisch in unterschiedlicher Ausprägung und Bedeutung) herausgestellt:

  • Individuelle Schutzfaktoren: Eigenheiten im "Temperament" (E. Werner). Resiliente Kinder fallen im Vergleich zu anderen u. a. dadurch auf, dass sie als freundlich, empathisch, anderen zugewandt, aktiv, fröhlich, aufgeschlossen, anschmiegsam von den Bezugspersonen wahrgenommen werden; sie sind in ihrer motorischen, kognitiven, verbalen Entwicklung weiter als diese. (Kritischer Hinweis: Inwiefern es sich hier um eine selffulfillingprophecy handelt, entzieht sich meinem Urteilsvermögen.) Typisch für die Pubertätsphase bis zur Adoleszenz sind der Glaube an die eigene Wirksamkeit ("Selbstwirksamkeit"), die Überzeugung, Initiative lohne sich sowie eine realisierbare Zukunftssicht/- planung. Im weiteren Lebensverlauf wird diese Basis ausgebaut und durch Bildung, Beruf, Heirat, Gründung einer eigenen Familie, zuweilen auch religiöses Engagement gestärkt, erweitert, bereichert.

  • Familiäre und soziale (Umwelt-) Schutzfaktoren fördern Resilienz durch eine verlässliche emotionale Bindung an zumindest eine Person innerhalb der Verwandtschaft, die als Identifikationsfigur, Modell oder Vorbild dient. Dieses Muster wird auf nichtverwandtschaftliche Personen ebenso ausgedehnt wie auf das unmittelbare soziale Umfeld (z. B. auf die Peer Group). Zudem hilft eine familiäre wie Gruppen-Kultur, die aufweist und fördert: Klarheit und Erwartbarkeit sowie geteilte Werte, Normen und Regeln in den Interaktionen; soziale Anerkennung und Bindung; individuelles reflexives Interesse, über sich und das eigene Erleben nachzudenken; persönliche Sozialität und ein soziokulturelles Klima, das Optionen eröffnet (Bildung, Ausbildung, Beruf, soziales Engagement und dgl.).

RESILIENZ UND BERATENDE, BEGLEITENDE, THERAPEUTISCHE HELFER

Inwiefern kann diese komplizierte und noch weiter zu erforschende Thematik für professionelle Helfer bedeutsam sein?

Unter der Annahme, dass Helfende danach trachten, Klienten zu befähigen, Strategien zur Selbsthilfe zu entfalten (Coping-Strategien zu entwickeln), lautet die knappste Antwort: Weil sie es immer mit Menschen zu tun haben, die Unterstützung suchen. Die Resilienzforschung belegt bereits eindrücklich, dass sie diesen Auftrag vorzugsweise dann erfüllen können, wenn sie sich programmatisch auf die Einzigartigkeit des Lebenslaufs einlassen und nicht nur auf Fähig- und Fertigkeiten des Klienten schauen, sondern auch in den Blick nehmen, a) innerhalb welcher Kontexte sich was herausgebildet hat, wie wirksam es wurde und zur Verfügung steht, und b) den Klienten innerhalb seines aktuellen Umfeldes betrachten.

Diese Anforderungen sind höchst anspruchsvoll, zumal dann, wenn man die oben angedeuteten Wechselwirkungen von biologischen, psychologischen, soziokulturellen Variablen einbeziehen möchte. Inwiefern ein Helfer dies tun kann, hängt maßgeblich von seinem Grundmodell, seinem mentalen Raster ab. Das möchte ich exemplifizieren, indem ich uns zwei metaphorische Felder vor Augen führe, die in therapeutischen Welten besonders häufig vorkommen. Die Skizze soll einen speziellen Zusammenhang von expliziertem oder impliziertem Basismodell und Optionen therapeutischer Intervention offen legen. Sie soll anregen, das eigene professionelle Tun zu "meta"- reflektieren und daraufhin zu überprüfen, verwendete Grundmodelle (Paradigmen) zu identifizieren und gegebenenfalls den Horizont zu erweitern.

METAPHERN UND INTERVENTIONSRÄUME

Unsere sprachliche Welt ist gefüllt mit Metaphern. Sie illustrieren, wecken Assoziationen, öffnen unser Denken, Fühlen und Intuieren für Unbekanntes, Vages, noch Unpräzises. Sie leisten dies und anderes, indem sie strukturelle, bildliche und funktionale Merkmale eines Erfahrungsbereichs in einen gänzlich anderen transportieren. Bei dieser Übertragung werden einige Aspekte hell erleuchtet, andere verdunkelt. Gleichzeitig justieren sie und stecken die Möglichkeiten ab, die wir in Diagnose und Behandlung haben; sie definieren Ziel(horizont)e und Interventionsräume. (Die Anregung zu diesem Gedanken verdanke ich dem Aufsatz von Tom Levold (2006) sowie meiner praktischen Arbeit mit Metaphern.)

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GEWICHTSMETAPHORIK

Ein Problem belastet uns; ein Ereignis wiegt schwer; eine Erfahrung ist wie eine Bürde; jemand ist mit Schwierigem bepackt wie ein Esel; jemand wird von dem Gewicht niedergedrückt. Diese und ähnliche Redewendungen schildern den Beschwerten (!) in Begriffen der Physis, etwa Stärke und Schwäche. Resilienz wird beschrieben als Widerstandsfähigkeit gegen Belastungen, als Kompetenz, Leichtigkeit trotz Bürde zu entwickeln.

Entsprechend richten sich die Interventionen auf das Subjekt und seine Fähig- und Fertigkeit, sozusagen Münchhausen zu spielen. Die helfenden Interventionen zielen darauf, den Protagonisten zu befähigen, sich selbst zu stärken und/oder zu entlasten (!). Die Anstrengungen wollen Ressourcen, Kräfte, Energien mobilisieren, die es ihm ermöglichen, sich selbst zu stählen (!) und/oder, den Gegner, das Problem zu entschärfen, leichter zu machen oder zu eliminieren (wegzuschaffen). Hilfestrategien verlagern sich (!) auf die Hebelwirkung (!) von Stärkungsmaßnahmen seitens des Protagonisten und von Schwächungsmaßnahmen bezüglich des Antagonisten. Lösung wird in Stärke, Widerstandskraft, in Härte und Festigkeit gesehen, die den Protagonisten unangreifbar, nicht umkippbar (!) machen bzw. ausgeprägt genug sind, um sich oder etwas dem Antagonisten mit der Wucht des eigenen Gewichts entgegenzustemmen.

Verdunkelt wird, dass es zuweilen hilfreicher, konstruktiver ist, sich als elastisch und biegsam, als weich und nachgiebig zu erweisen, also Strategien anzuwenden und Fähigkeiten zu entfalten, die eher den Schwung eines Trampolins oder Bungeeseils nutzen; weniger Widerstand aus Härte und Festigkeit speisen als aus Federwirkung. In diesem Fall kann sich Intervention beispielsweise darauf richten, Sensibilität auszubilden, etwa um Umdeutungen zu erleichtern (!) oder ein Frühwarnsystem zu verfeinern. (Dass diese Metapher betont individualistisch ansetzt und komplexe Wechselwirkungen – siehe oben – eher vernachlässigt, sei nur erwähnt.)

BEHÄLTER-METAPHORIK

Wendungen wie "ich stehe außerhalb von mir selbst", "ich könnte aus der Haut fahren!", "Ich bin jetzt ganz bei mir (angekommen)", "Ich bin auf der Reise zu mir selbst/zu meinem wahren Ich" behandeln das Ich, das Selbst, die Persönlichkeit als ein Behältnis: Dieses scheidet Außen- und Innenwelt, markiert eine Grenze zwischen innen und außen, verfügt über Öffnungen, durch die es von außen empfängt (Einflüsse aufnimmt) und nach außen transportiert ("Abflüsse" ermöglicht), gibt und nimmt. Diese Metaphorik profiliert das verletzte, bedrohte, gefährdete Selbst als schutzbedürftig gegen Angriffe von einem Außen. Die Bedrohung liegt darin, dass die Grenze, die Mauer, der Wall, der Burggraben von dem Antagonisten überschritten und dem Selbst dadurch Schaden zugefügt wird.

Hilfestrategien visieren diesen "Grenzkonflikt" an. Resilienz wird vorzugsweise als Fertigkeit konzipiert, das schutzwürdige Innere durch den Bau von Wänden, Mauern, Grenzen, den Ausbau von Gräben und Schutzschildern abschirmen zu können, es uneinnehmbar zu machen und sämtliche Poren zu stopfen. Hell angestrahlt wird in dieser Metaphorik alles, was Durchlässigkeit und Überwindbarkeit zulässt. Vernachlässigt wird u. a., dass ein effektiver Schutz vor dem einströmenden Gift auch dadurch hergestellt werden kann, dass das Gift in das Innere dringt – und als Basis für eine Immunisierung dient. In diesem Fall meint Schutz nicht allein Abwehr, sondern weitet sein semantisches Feld für das Lernen, mit (!) der Gefahr sich zu arrangieren, an ihr zu wachsen, sie zum Anlass für weitere Entwicklung und Befähigung zu nehmen, das Innere zu immunisieren bzw. das Repertoire an Fertigkeiten zu erweitern, um flexibler auf Gefahr reagieren zu können.

Angemerkt sei, dass die Komplexität der Problematik steigt, wenn die Bedrohung nicht von einem faktischen Außerhalb-von- Mir, sondern von einem "Etwas in mir" ausgeht, das nur mehr oder weniger in die Identität als Persönlichkeitsteil integriert wird (etwa eine Krankheit, Furcht, Hass). Hier findet die Grenzziehung innerhalb des Subjekts statt und stellt zusätzliche bzw. andere Anforderungen an die Zusammenarbeit von Helfer und Klient. (Auch diese Metaphorik neigt dazu, sich auf individuelle Variablen zu fokussieren; anders dagegen beispielsweise die Netzwerkmetaphorik.)

ZIELBEREICHE HELFENDER INTERVENTION

Professionelle Helfer im Kontext von Resilienz sind aufgerufen, sich zumindest mit der partikularen Lebensgeschichte bis zur Gegenwart vertraut zu machen (ideal wäre die Erweiterung des Blicks um soziale Variablen); ferner: zu beachten, dass das, was "gestern" Resilienz stärkte, sie heute oder morgen torpedieren kann, und drittens, als zentrale Kategorie für Resilienz fördernde Maßnahmen die individuelle Zumutbarkeit, Verdaubarkeit, Verarbeitbarkeit des Klienten (Klientensystems) zur Richtschnur zu nehmen. Diese Maxime zielt nicht nur, wie Hildebrand es formuliert, darauf, "auszuhandeln, welches Maß an Veränderung ihm zumutbar ist" (2006, 225), sondern auch darauf, welche Veränderungen mithilfe welcher Operationen (aus welchen Gründen und mit welchem Ziel oder Effekt) zumutbar sind.

Metaphorisch gesprochen: Insofern ist nicht nur danach zu fragen, ob und inwiefern die Fliege strampeln kann, sondern auch, innerhalb welchen Kontextes sie sich bewegt und auf die Strategie des Strampelns in der akuten Situation als Erfolg versprechende zurückgreift (etwa statt Sahne Wasser oder entrahmte Milch).

Literatur zu Einstieg:
Bruno Hildebrand, Rosmarie Welter-Enderlin (Hg.), Resilienz – Gedeihen trotz widriger Umstände, Sammelband, Carl-Auer Verlag, Heidelberg, 2006
Cyrulnik, Die Kraft, die im Unglück liegt, Goldmann, 2001
Cyrulnik, Boris, Warum die Liebe Wunden heilt, Beltz, 2006
Cyrulnik, Boris, Mit Leib und Seele. Wie wir Krisen bewältigen. Hoffmann&Campe 2007



Dr. Regina Mahlmann Dipl.-Soziologin, Psychologische Beraterin, Trainerin, Coach in Unternehmen. Studium der Philosophie, Pädagogik und Geschichte an der Universität Bielefeld, Abschluss M. A. phil.; ferner der Soziologie und Psychologie an den Universitäten Bielefeld und Bremen; Abschluss Dipl. soz., Promotion an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld 1990. Wissenschaftliche Tätigkeit: Lehre und Forschung von 1983 bis 1990 an diversen Fakultäten der Universität Bielefeld und Gesamthochschule Wuppertal. Tätigkeit als Beraterin, Trainerin, Coach in Unternehmen: in der Bundesrepublik Deutschland, Österreich und Schweiz: 1990 bis 1993 beim Management Zentrum St. Gallen; seit 1994 Fortführung dieser Tätigkeit als Freiberuflerin; enge Kooperation mit Beratungsunternehmen in St. Gallen und Zürich (bis 2000). Hochstraße 11a, 86842 Türkheim (Großraum München), Telefon 08245/96 63 41, www.dr-mahlmann.de