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Depressions-Atlas für Deutschland

Depressions-Atlas für Deutschland Regelmäßig wird seit Jahren auf die große medizinische, gesellschaftliche und ökonomische Bedeutung der Depression hingewiesen. Allein in Europa sollen insgesamt rund 30 Millionen Menschen an Depressionen leiden; die Krankheit ist die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Die EU-Kommission schätzt, dass den Volkswirtschaften dadurch 120 Milliarden Euro jährliche Kosten entstehen.

Psychische Erkrankungen verursachten bei Arbeitnehmern immer mehr Fehltage, meldete etwa im Januar dieses Jahres die DAK. Vor allem die Zahl der Fehltage durch Depressionen sei im vergangenen Jahr so hoch wie nie gewesen. Vom Jahr 2000 bis 2013 seien Fehlzeiten aufgrund von Depressionen um fast 70 Prozent gestiegen, verkündete Anfang des Jahres auch die Techniker Krankenkasse, als sie ihren Depressionsatlas Deutschland vorstellte. Betroffen sind zudem nicht allein Erwachsene; selbst bei Kindern werde immer häufiger die Diagnose Depression gestellt.

Obwohl die Bedeutung der Krankheit bekannt ist, liegt bei der Versorgung der Patienten noch einiges im Argen. Nach Angaben der WHO erhalten in Europa rund 50 Prozent der Menschen mit Depressionen keinerlei Behandlung. Doch selbst wenn behandelt wird, ist dies noch lange keine Garantie dafür, dass es den Patienten besser geht. Denn nur etwa 50 bis 60 Prozent betragen die Ansprech-Raten auf eine erste antidepressive Therapie. "Und auch nach mehreren Behandlungsversuchen zeigt bis zu einem Drittel der Patienten eine Therapieresistenz.

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