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Mobbing Thema in jeder Klasse

mobbingMobbing bleibt Thema an den Schulen. Rein rechnerisch gibt es in jeder Klasse Mädchen und Jungen, die regelmäßig gemobbt werden. Das geht aus der Studie „Health Behaviour in School-Aged Children (HBSC)“ hervor (veröffentlicht im Journal of Health Monitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Laut Studie mobben Jungs öfter als Mädchen, werden aber ebenso häufig gemobbt wie Mädchen. Am seltensten gemobbt wird an Gymnasien. Cybermobbing tritt, so die Ergebnisse der Studie, seltener auf als vielfach vermutet – die umfangreichen Präventions- und Informationsangebote dazu tragen offenbar Früchte.
Mobbing insgesamt bleibt aber aktuell: Rein rechnerisch ist jede/r siebte/r Schüler/in von Mobbing betroffen. Die Binsenweisheit, dass diese Art von Quälereien und Ausgrenzung seit jeher zum Schulalltag gehören – auch wenn sie früher nicht „Mobbing“ hießen – hilft den Betroffenen nicht weiter. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass insbesondere Lehrende so geschult werden müssten, dass sie Mobbing erkennen und adäquat handeln könnten.
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/Focus/JoHM_03_2020_HBSC_Mobbing.pdf?__blob=publicationFile

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