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Versorgungsstudie: Weniger Antibiotika durch mehr Homöopathie

Am 17.09.2020 veröffentlichte Christian J. Becker auf seinem lesenswerten „Homöopathiewatchblog“ die Ergebnisse einer von der Securvtia-Krankenkasse in Auftrag gegebenen Versorgungsstudie:

Forscher warnen davor, dass in wenigen Jahren auch das letzte Antibiotikum nutzlos werde könnte, weil es durch Resistenzen wirkungslos geworden ist. Wie Homöopathie helfen kann, den Antibiotikaverbrauch zu verringern, hat die bislang größte Versorgungsstudie untersucht. Sie hat konkret geforscht, welchen Einfluss Homöopathie bei Kindern auf den Einsatz von Antibiotika hat. Die Ergebnisse sind ermutigend und lassen die Politik aufhorchen. Hier die Studienergebnisse:
Im Lauf des dreijährigen Untersuchungszeitraums sank die Zahl der Antibiotika-Behandlungen um 17 Prozent bei Kleinkindern, während sie in der Vergleichsgruppe um 74 Prozent in die Höhe ging. Das ist ein Ergebnis der bisher größten Versorgungsstudie mit 15.700 Fällen der Krankenkasse Securvita. Sie hat ein Forschungsinstitut untersuchen lassen, wie es mit der Wirkung und Wirtschaftlichkeit aussieht und welche Auswirkungen es hat, wenn Patienten die Möglichkeit haben, Homöopathie im Vergleich zur konventionellen Medizin zu nutzen. Die Studie untersuchte neben der Antibiotika-Einsparung durch Homöopathie weitere Aspekte, u.a. welche Wirkungen der Einsatz von Globuli bei Erkrankungen des depressiven Formenkreises hat.

Bei Erwachsenen mit Depressionen sinkt die Gesamtzahl der Krankschreibungstage im Lauf der homöopathischen Behandlung um 16,8 %. Ohne Homöopathie steigt sie um 17,3 %. - Die Zahl der Krankenhauseinweisungen sinkt bei depressiven Erwachsenen im Lauf der homöopathischen Behandlung um 9,8 %. Ohne Homöopathie steigt die Zahl der Hospitalisierungen um 32,6 %.
Die Krankenkasse zieht als Fazit ihrer Studie, dass die Behandlung mit Homöopathie eine wichtige und wirksame Ergänzung zur Schulmedizin sei. Die Studie sei ein starker Beleg dafür, dass die Homöopathie eine Bestätigung als besondere Therapierichtung und einen angemessenen Platz in der Gesundheitsversorgung verdiene. Sie biete keine Argumente für eine Ausgrenzung aus den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und für eine weitere Beschränkung der ärztlichen Aus- und Weiterbildung, die in einigen Bundesländern droht.

Alle Studienergebnisse können Sie hier lesen:
https://homoeopathiewatchblog.de/2020/09/17/weniger-antibiotika-durch-mehr-homoeopathie-ergebnis-der-versorgungsstudie-die-diese-woche-vorgestellt-wurde/

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