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Negative Presse über Heilpraktiker – protestieren lohnt!

9Vielleicht haben auch Sie sich schon öfter über negative Schlagzeilen, Artikel oder Sendungen über unseren Berufsstand geärgert.

Lassen Sie es nicht bei solchem Ärger bewenden, sondern nutzen Sie dessen Energie für einen sinnvollen Protest!
Eins unserer Mitglieder schickte uns per Foto einen Ausschnitt aus seiner Regionalzeitung mit der Überschrift „Heilpraktiker – ein umstrittenes Berufsbild“. In dem zugehörigen Artikel wurde dann behauptet, Heilpraktikern fehle eine medizinische Ausbildung und „die Erlaubnis, dass man als Heilpraktiker tätig sein kann, wird vom örtlichen Gesundheitsamt nach Bestehen eines Tests erteilt. Es folgen noch Seitenhiebe auf die Heilpraktikerschulen und auf die Therapiefreiheit der Heilpraktiker. - Daneben waren zwei Werbeannoncen von Kolleginnen platziert, die ihre Praxen und Behandlungsangebote vorstellten und offensichtlich zur Insertion eingeladen worden waren. Ich schrieb kurz folgende Email an die Redaktion:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
vor kurzem brachten Sie einen Artikel mit der Überschrift “Heilpraktiker - ein umstrittenes Berufsbild“. Daran finde ich mehrere Dinge ärgerlich, weil sie z.T. nicht den Tatsachen entsprechen:

1. Sie behaupten, es fehle den Heilpraktikern eine medizinische Ausbildung. Das ist so nicht richtig - ebenso wenig wie “dass die Erlaubnis, dass man als Heilpraktiker tätig sein kann, ...vom örtlichen Gesundheitsamt nach Bestehen eines Tests erteilt“ wird.
Denn schon seit vielen Jahren kann niemand die umfangreiche schriftliche und mündliche HP-Prüfung bestehen, der keine ausreichenden medizinischen Kenntnisse hat. Das ist gerade kein simpler “Test“, sondern die komplexen Inhalte, Fachgebiete und Fähgkeiten der doppelten Überprüfung sind seit 2018 in den “Bundesleitlinien“ verbindlich festgeschrieben:
https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_bookmark_official&bookmark_id=d6Pk1lbZta8EPCulJuE
Bitte machen Sie sich da mal ein vollständiges Bild statt Vorurteile weiterzutragen. Umfassende Informationen zu unserem Berufsbild, zu den Ausbildungserfordernissen und dem Behandlungsspektrum der Kolleginnen und Kollegen finden Sie auf der Webseite www.heilpraktiker-fakten.de

2. Völlig unverständlich finde ich es, wenn Sie Heilpraktiker-Kolleginnen zur Insertion einladen und dann deren Annoncen neben einen solchen Artikel platzieren. Als Inserent würde ich mein Geld zurückfordern, weil Überschrift und Inhalt ja regelrecht abschreckend für die Inanspruchnahme einer heilpraktischen Behandlung wirken!

In Erwartung Ihrer Rückantwort und mit freundlichen Grüßen“

Am nächsten Tag erhielt ich folgende Antwort:

„Sehr geehrter Herr Weishaupt,
leider ist der Artikel in Zusammenarbeit mit einer Agentur unglücklich in das Kollektiv geraten, in der Tat lag es nicht in unserer Absicht, das Berufsbild zu verunglimpfen und schon gar nicht, die Anzeigenkunden (mit denen wir inzwischen größtenteils telefonisch Kontakt aufgenommen haben, um im direkten Gespräch die unglückliche Entstehungsgeschichte zu erläutern) vor den Kopf zu stoßen.

Wir werden die Zusammenarbeit mit der für den (für uns kostenpflichtigen) Artikel zuständigen Agentur kritisch unter die Lupe nehmen, um Ähnliches künftig zu vermeiden. Des Weiteren wurde mit einer örtlichen Vertreterin Ihrer Branche vereinbart, künftige Veröffentlichen mit der Expertise der hiesigen Fachfrau zu unterfüttern.

Mit freundlichen Grüßen
stellv. Redaktionsleiter“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nehmen auch Sie Verumglimpfungen unseres Berufsstandes nicht hin! Beobachten Sie aufmerksam die Medien in Ihrem Umfeld und werden Sie selbst mit Leserbriefen und Stellungnahmen an die Redaktionen aktiv! Stellen Sie Fehlinformationen über unsere Tätigkeit und Qualifikation richtig! – Es lohnt sich, alle Möglichkeiten zu nutzen, um unseren Berufsstand zu stärken und zu sichern.

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