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Psychosomatische Störungen bei vielen Kindern

Psychosomatische Störungen bei KindernWie die Ärztezeitung am 26.06.2018 berichtet sind seit Jahren mindestens zwanzig Prozent der Kinder von psychischen und psychosomatischen Störungen und Auffälligkeiten betroffen.

Experten beim 48. Kinder- und Jugendärztetag 2018 des BVKJ in Berlin wiesen jedoch nun darauf hin, dass der Behandlungsbedarf in der Praxis deutlich wächst und derzeit nicht mehr gedeckt werden kann. „Die Gründe für diese Versorgungsmisere seien vielfältig. So stünden heute psychosomatische Krankheiten bei den Ärzten aber auch in der Öffentlichkeit weit stärker im Fokus als dies noch vor zehn Jahren der Fall gewesen sei. Jedes vierte Kind im Alter zwischen drei und zehn Jahren leide an Bauchschmerzen und mehr als jedes dritte Mädchen und jeder fünfte Junge im Alter von 11 bis 17 Jahren an Kopfschmerzen. Diese seien häufig psychosomatisch bedingt, erklärte Kongressleiter Klaus-Michael Keller in Berlin. Bei Kleinkindern rückten exzessives Schreien und Schlafprobleme immer mehr in den Fokus. 16 Prozent aller jüngeren Kinder sind nach Angaben des Münchner Sozialpädiaters Volker Mall bereits betroffen… Verschärfend komme hinzu, dass Ärzten in der Aus- und Weiterbildung immer noch weit mehr Kenntnisse über somatische als über psychosomatische Krankheiten und Zusammenhänge vermittelt würden. Ärzte mit den entsprechenden Qualifikationen würden deshalb in großer Zahl fehlen. So gelang es nur 21,6 Prozent der Kinder mit psychischen und psychosomatischen Beschwerden nach Ergebnissen der Bella-Studie (Befragung zum seelischen Wohlbefinden und Verhalten bei 7-17-jährigen) in den zurückliegenden 12 Monaten, einen Termin bei Spezialisten wie Kinder-und Jugend-Psychiatern oder Psychotherapeuten zu bekommen.“

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